Wandertouren / Hiking / Trekking (Teil 4)

Völs-Sesselschwaige (Knüppelweg)

Lagazuoi

Sella (Rifugio Forcella Pordoi, Rifugio Franz Kostner)

 

Knüppelweg von Völs zur Sesselschwaige

 
Vom Völser Weiher über den Knüppelweg zur Sesselschwaige sind es etwa 15km und 1100hm (hin und zurück), anfangs noch mit dem MTB befahrbar, später allerdings sehr steil.
Im Bild ist jedoch nicht der Völser Weiher zu sehen, sondern der fotogenere und etwas oberhalb davon gelegene Lago di Fie. Dahinter ragt der Schlern auf, etwa 1500m höher.

 


Knüppelweg zur Sesselschwaige: abwechselnd grobe Steine und Rundbohlen (als Knüppel oder Prügel bezeichnet). Der Weg ist sehr steil, die Bilder geben das so kaum wieder.
Bei Nässe auch rutschig. Wanderstöcke fand ich früher albern, aber hier ist das sehr hilfreich. Nur über diesen Zugang kann das Weidevieh die Hochebene des Schlern erreichen. 

 



 
Sesselschwaige, fernab aller Straßen und Seilbahnen, nur nach stundenlangen Wanderungen erreichbar. Eine fast unwirklich anmutende friedliche Atmosphäre.
Die Hütte kann nur mit Helikoptern versorgt werden.

   
Nach dem Stillen von Durst und Hunger fällt der Blick auf die von der Natur und dem Hüttenwirt geformten Skulpturen



 
Hier geht's weiter zur Hochebene des Schlern mit weiteren rund 500hm... für mich aber heute nicht.

 
Abwärts dem Muskelkater entgegen
 

 

Lagazuoi

 
Blick auf den Kleinen Lagazuoi (2778m). Links unten Passo Falzarego (2105m) mit der Ostrampe von Cortina d'Ampezzo im Vordergrund,
oberhalb davon am linken Rand Passo Valparola (2168m).

Der Berg wird durch die Lagazuoi-Seilbahn erschlossen, im rechten Bild ist die Durchbiegung der Seile gut erkennbar.

Eines dieser Zugseile wurde im Jahr 1987 von einem italienischen Kampfflugzeug im Tiefflug-Training durchschnitten, während die Kabinen in Fahrt waren.
Das Flugzeug ist danach in 84km Entfernung abgestürzt aber sowohl die Seilbahnpassagiere wie die Piloten haben alle überlebt. Auch bei der Pordoi- und der
Cavalese-Seilbahn wurden Seile durch Kollisionen von Militärflugzeugen durchtrennt, dort betraf es allerdings die Tragseile mit einem anschließenden
verheerenden Absturz der Kabine. Für die Flugzeuge selbst geht so ein Unfall überraschenderweise glimpflich aus. Der Hintergrund des Tiefflug-Trainings
in den Südalpen in Kombination mit den Konflikten in Ex-Jugoslawien wird hier erklärt.


Bergstation Lagazuoi oberhalb des Passo Falzarego





 

 
Zum Gipfel des Kleinen Lagazuoi, das ist eher nur ein Spaziergang.


Blick auf den Grossen Lagazuoi

 
Hier am Lagazuoi mit dem Kaiserjägersteig können noch viele Stellungen und Tunnel aus dem Ersten Weltkrieg besichtigt werden, auch im Rahmen geführter Touren.
Ich hatte allerdings keine Taschenlampe dabei und es lag auch noch zuviel Schnee hier im Juni. Die Tiroler Kaiserjäger werden noch heute in Österreich sehr verehrt.
Aber hier am Lagazuoi treten die Führer natürlich in italienischen Uniformen auf. Siehe auch Rennrad 1-4 zum Museum am Valparolapass.


Auf der anderen Seite des Falzaregopasses Wanderung zum Lago di Limides:

 
 

 

Sella (Rifugio Forcella Pordoi, Rifugio Franz Kostner)

 
Zwischen den beiden Aufnahmen liegen gut 2 Stunden Differenz...
sowie ein Gewitter mit Hagelschlag was nicht so prickelnd ist wenn man im freien Gelände überrascht wird



Zuvor bei guten Wetterbedingungen Abstieg durch das steile Schneefeld im Hintergrund von der Bergstation der Pordoi-Bahn zum Rifugio Forcella Pordoi.
Im Bretterverschlag rechts unten befindet sich die Toilette der Hütte, nur über ein weiteres Schneefeld erreichbar.

 


Eigentlich war der Piz Boe im Hintergrund mein Ziel, aber...


... nach einigen hundert Metern auf diesem abfallenden Schneefeld bin ich umgekehrt, und kurz danach ging das oben erwähnte Gewitter nieder.

Ortswechsel auf die gegenüberliegende Seite des Piz Boe:
 
Von Corvara aus mit der Kabinenbahn Piz Boe und dem Sessellift Vallon rund 1000hm aufwärts und dann in Richtung Rifugio Kostner




Rifugio Franz Kostner al Vallon



 
Abstieg zum Lago di Boe


Von rechts kommt hier eine Gewitterwalze rein... und die Kabinenbahn stellt den Betrieb für rund 2 Stunden ein.
 

 

Zurück zum Seitenanfang

Zurück zur Hauptseite